Woher kommen Läuse?

Wahrheiten und Irrtümer zum Kopflausbefall

Geschätzte Lesedauer: 2:30 Min.

Manch einer glaubt, Läuse seien ein Anzeichen für mangelnde Hygiene. Vielen gelten die Parasiten auch als Überträger ernsthafter Erkrankungen. Und wieder andere meinen, Haustiere seien dafür verantwortlich, wenn sich Läuse im Kopfhaar des Menschen einnisten. Wenn es um Kopfläuse geht, halten sich noch immer hartnäckig Gerüchte – einige davon haben Sie sicherlich selbst schon einmal gehört. Doch wie bekommt man Läuse wirklich und was kann keine Läuse-Übertragung auslösen?

Woher kommen Kopfläuse wirklich?

Einer Kopfläuse-Übertragung kann man vorbeugen

Die kleinen aber unerwünschten Krabbeltiere begleiten uns bereits seit Tausenden von Jahren. Sie haben mit der Zeit gelernt, sich an ihre Umgebung anzupassen und so zu überleben. Mit entsprechenden Maßnahmen können wir eine Läuse-Übertragung gut in den Griff bekommen.

Wie passiert eine Kopfläuse-Übertragung?

Kopfläuse tauchen häufig dort auf, wo Menschen nahe zusammenkommen, denn sie werden von Mensch zu Mensch übertragen. Ihren Wirt verlassen sie nicht freiwillig, da sie von ihrer Nahrungsquelle getrennt nur geringe Zeit überleben können. Eine Läuse-Ansteckung passiert hauptsächlich durch Überwandern der Laus durch direkten Kopfkontakt. Kinder sind aufgrund ihres Sozialverhaltens häufiger von einem Befall betroffen als Erwachsene oder Jugendliche.

Kopfläuse können nicht von Kopf zu Kopf springen

Irrtum 1: Kopfläuse können von Kopf zu Kopf springen

Nein, Läuse springen nicht von einem Haarschopf zum anderen. Da Läuse nicht springen, fliegen oder gar schwimmen können, findet eine Läuse-Übertragung normalerweise nur statt, wenn die Parasiten direkt von Kopf zu Kopf krabbeln können.

Kopfläuse werden nicht über Gegenstände übertragen

Irrtum 2: Kopfläuse werden über Gegenstände übertragen

In Einzelfällen ist eine Kopfläuse-Übertragung durch gemeinsam verwendete Gegenstände, wie Haarbürsten, Mützen oder Bettwäsche, möglich. Generell gilt aber, dass Kopfläuse eher selten durch Gegenstände übertragen werden. Läuse überleben nur auf dem Wirt und sterben schnell, wenn sie von ihm getrennt werden. Kopfläuse und deren Nissen können nur 8 bis 24 Stunden ohne Nahrung überleben, ohne zu dehydrieren.

Läuse kommen nicht von mangelnder Hygiene

Irrtum 3: Ein Kopflausbefall kommt von mangelnder Hygiene

Sie fragen Sich noch immer, woher kommen Läuse? Von einem Mangel an Hygiene schon mal nicht. Ein Kopflausbefall hat nichts mit persönlicher Hygiene zu tun. Kopfläuse können auf allen Arten von Haaren leben und bevorzugen weder sauberes noch schmutziges Haar.

Eine Läuse-Übertragung geschieht nicht über Haustiere

Irrtum 4: Eine Läuse-Übertragung kann von Haustieren kommen

Haustiere können Kopfläuse nicht bewirten und somit auch nicht an den Menschen übertragen. Kopfläuse leben demnach nur auf dem Kopf von Menschen.

Kopfläuse übertragen anders als bestimmte Parasiten keine Krankheiten

Irrtum 5: Läuse übertragen Krankheiten

Kopfläuse sind zwar unangenehm, aber vollkommen harmlos. Im Gegensatz zu anderen Parasiten, wie z.B. Zecken, verursacht eine Läuse-Übertragung in Deutschland und Europa meist keine Krankheiten. Allerdings kann ein Befall bestimmte Erkrankungen zumindest begünstigen. Beispielsweise, wenn durch heftiges Kratzen an den juckenden Stichen Wunden entstehen, durch die Bakterien in den Körper eindringen.

Ein Kind hat Läuse: Ansteckung der ganzen Familie möglich?

Häufig geschieht eine Kopfläuse-Übertragung im engen Freundes- und Familienkreis. Da sich Läuse schnell ausbreiten, ist die Befürchtung, dass sich die Läuse-Ansteckung auf die gesamte Familie übertragt, nicht ganz abwegig. Das gilt insbesondere, wenn es zu intensivem Körperkontakt mit der betroffenen Person kam. Grundsätzlich sollten Sie bei einem akuten Befall immer Ihre ganze Familie auf Kopfläuse untersuchen. Empfehlenswert ist beispielsweise eine vorsorgliche Behandlung mit Hedrin® Protect&Go Spray, welches zum Schutz vor Kopflausbefall angewendet wird. Das klinisch getestete Spray entfaltet seine Wirkung, bevor sich Läuse überhaupt einnisten können.

Hilfe, Läuse: Übertragung verhindern

Viele Informationen, die zum Thema Kopflausbefall kursieren, sind heute längst widerlegt. Doch da vielen Menschen das Thema noch immer unangenehm oder gar peinlich ist, wird ein Befall nicht selten verheimlicht, sodass sich die Läuse-Übertragung unbemerkt weiter ausbreitet. Umso wichtiger ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten, damit Sie Läuse vorbeugen können.

Weitere interessante Artikel

 

Läuse erkennen an ihrem Aussehen und Juckreiz
Läuse erkennen

Sie fragen sich, wie bekommt man Läuse und was gehört zur Kontrolle dazu? Ein regelmäßiger Check sollte auf jeden Fall zur persönlichen Hygieneroutine Ihrer Familie zählen.

Läuse in Schulen verbreiten sich schnell
Läuse & Schule

Häufig stecken sich Schulkinder bei ihren Klassenkameraden mit Läusen an. Was dann bei Läusen in der Schule zu tun ist, erfahren Sie hier.

Kopf-zu-Kopf-Kontakt meiden und Läuse vorbeugen
Läuse vorbeugen

Kopfläuse können leider jeden treffen. Wenn Sie glauben, dass Ihr Kind Gefahr läuft, sich diese einzufangen, können mit folgenden Maßnahmen Läusen vorbeugen.

Hedrin® Protect&Go Spray

Hedrin® Protect&Go Spray

Das gut verträgliche und klinisch getestete Hedrin Protect & Go wird wie ein Conditioner angewendet. Das Haar ist 2-3 Tage oder bis zur nächsten Wäsche effektiv vor einer Läuseinfektion geschützt!