Läuse & Schule

Erst Mathe und Deutsch, dann Läusekunde?

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Häufig werden Läuse in der Schule übertragen. Dies geschieht zum Beispiel durch direkten Kopfkontakt beim Spielen in den Pausen. Wird der Lausbefall nicht rechtzeitig erkannt, kann es in Schulen zu einem Kreislauf an Wiederansteckungen kommen. Hier erfahren Sie, wie man in der Schule Läuse vorbeugen kann und was zu tun ist, wenn Sie bei Ihrem Schulkind Kopfläuse entdecken. Schließlich soll Ihr Kind nur gute Noten und keine Läuse aus der Schule mitbringen.

Wieso sind Läuse in der Schule keine Seltenheit?

Schulkind

Kinder leiden besonders häufig unter einem Läuseball. Schulen sind demnach ein günstiger Übertragungsort für Kopfläuse, denn dort treffen viele Kinder aufeinander. Außerdem suchen sie, anders als Jugendliche und Erwachsene, öfter den Körperkontakt. Wegen ihres Sozialverhaltens sind Kinder, die Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kitas besuchen, besonders häufig von akutem Läusebefall betroffen. In jedem Fall müssen Sie die Läuse behandeln und den Befall melden. Denn in Deutschland gibt es die Läuse-Meldepflicht.

Gemeinsam gegen Läuse: Schulen benötigen Mithilfe der Eltern

Sie entdecken auf dem Kopf Ihres Kindes Kopfläuse. Schulen sind nun auf Ihre Mithilfe angewiesen. Es gilt also, erst einmal Ruhe zu bewahren. Läuse sind ungefährlich und lassen sich heutzutage schnell, zuverlässig und auf schonende Weise entfernen. Wichtig ist eine zügige Behandlung sowie eine Kontrolle der Personen aus dem unmittelbaren Umfeld bei Vorliegen eines Lausbefalls.

Ob Schule, Hausaufgabenbetreuung, Kindergarten oder Kitas: Jede Gemeinschaftseinrichtung, die ihr Kind besucht, sollte schnellstmöglich über den Lausbefall informiert werden. Eltern und Erziehungsberechtigte sind gemäß Infektionsschutzgesetz (§ 34 Abs. 5 IfSG) sogar dazu sogar verpflichtet. Dadurch kann alles Nötige unternommen werden, um die weitere Verbreitung der Kopfläuse in der Einrichtung zu verhindern. Dies gilt auch, wenn Sie Ihr Kind bereits behandelt haben.

Wann das Kind wieder zur Schule schicken?

Eines ist sicher: Sie müssen schnellstmöglich mit der Behandlung starten, denn Ihr Kind haut Läuse. Es wie lange nicht zur Schule zu schicken, ist dann die nächste Überlegung. Generell ist es ratsam, dass Kinder die Schule erst nach der erfolgreichen Behandlung der tierischen Übeltäter wieder besuchen.

Läuse in Schulen verbreiten sich schnell

Schulen und andere Einrichtungen können jedoch selbst entscheiden, welche Bedingungen sie für eine Wiederzulassung eines betroffenen Kindes stellen wollen. In den meisten Fällen genügt eine Bestätigung der Eltern über eine angemessene Behandlung des Läusebefalls. Schulen können jedoch auch eine Bestätigung der erfolgreichen Behandlung durch ein ärztliches Attest fordern.

Läuse in der Schule: Vorbeugen bei Lausalarm im Umfeld

Wenn Sie Läuse erkennen wollen, müssen Haare und Kopfhaut des Kindes gründlich untersucht werden. Häufig befinden sich die Läuse hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen. Das reine Durchsehen der Haare reicht oft nicht aus, um Kopfläuse zu finden.

Bei Läusebefall in der Schule steht Ihnen mit Hedrin Protect&Go ein Spray für die ganze Familie zur Verfügung. Das Activdiol® greift auf physikalische Weise die Körperoberfläche an und verhindert das Festsetzen der LäuseDas Läuseschutzmittel kann nach erfolgreicher Behandlung aufgrund seiner guten Verträglichkeit auch über einen längeren Zeitraum angewendet werden.

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Hedrin® Once enthält patentierte Wirkstoffe, ist allergiegeprüft, klinisch getestet und hat bei richtiger Verwendung eine nachgewiesene Wirkung schon innerhalb einer 15-minütigen Anwendung1.

1 Hedrin® Once wirkt bei richtiger Anwendung schon innerhalb einer Anwendung. Eine Nachuntersuchung muss jedoch eine Woche nach der Anwendung durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass keine Läuse oder Nissen übersehen wurden. Wenn lebende Läuse entdeckt werden, kann die Behandlung nochmals durchgeführt werden.

2 Die Erstattungsfähigkeit bezieht sich auf Hedrin® Once Liquid Gel für Kinder ab sechs Monaten bis zum vollendeten 12. Lebensjahr sowie für Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr mit Entwicklungsstörungen zur physikalischen Behandlung des Kopfhaars bei Läusebefall