Läuse & Nissen erkennen

Die Kopflaus – landläufig auch einfach Laus genannt – ist ein flügelloses, etwa 3 Millimeter großes Insekt mit sechs Beinen, das in der Regel permanent im Kopfhaar lebt. Die Beine der Laus sind mit klauenartigen Fortsätzen bewehrt, mit denen sie sich gut im Haar festhalten und fortbewegen kann. Das Insekt ernährt sich vom Blut seines Wirts, das es mehrmals täglich aufnimmt. Der Lebenszyklus der Laus verläuft in drei Stadien: Larve, Ei und erwachsenes Tier. Weibchen heften ihre bräunlich-grauen Eier nahe der Kopfhaut an die Haare. Aus diesen Eiern schlüpfen rund sechs bis zehn Tage später Larven, die nach weiteren neun bis elf Tagen die Geschlechtsreife erreichen. Um einen Kopflausbefall festzustellen, muss der Kopf systematisch untersucht werden. Finden sich dabei Läuse, Larven oder Eier, liegt ein Kopflausbefall vor. In diesem Fall ist eine schnelle Behandlung unumgänglich!

Kopfläuse: Die Symptome einer Infektion

Oftmals machen sich Läuse durch starken Juckreiz bemerkbar. Dazu kommt es, weil die Laus durch ihren Stech- und Saugrüssel Speicheldrüsensekrete in die Wunde einbringt. Die Stiche können zu Verdickungen (sogenannten Papeln) auf der Kopfhaut führen. Aber Vorsicht: Der Juckreiz tritt häufig erst nach einiger Zeit auf. Sein Ausbleiben ist also kein Beweis dafür, dass kein Läusebefall vorhanden ist.

Die Kopflaus in drei Stadien

So erkennen Sie Kopflausbefall

Um einen möglichen Läusebefall eindeutig zu identifizieren, müssen Haare und Kopfhaut der betroffenen Person gründlich untersucht werden. Da die Temperaturen für ihre Eier optimal sind, befinden sich Läuse häufig hinter den Ohren, im Nacken und an den Schläfen. Allerdings reicht das bloße Durchsehen der Haare oft nicht aus, um Kopfläuse zu finden. Gehen Sie daher wie folgt vor:

  • Feuchten Sie das Haar an und tragen Sie eine Pflegespülung auf. Dies erleichtert nicht nur das Durchkämmen, sondern erschwert den Läusen auch das Weglaufen.
  • Durchziehen Sie das Haar Strähne für Strähne von der Kopfhaut bis zu den Haarspitzen mit einem feinzinkigen Kamm. Streifen Sie den Kamm nach jeder Strähne auf einem Küchenpapier ab und prüfen Sie, ob Läuse, Larven oder Läuseeier vorhanden sind.

Finden sich bei diesem Vorgehen Läuse, Larven oder Eier, die weniger als 1 cm entfernt von der Kopfhaut am Haar kleben, liegt ein akuter Kopflausbefall vor. Sind hingegen nur die weißlichen Chitinhüllen der Läuseeier (sogenannte Nissen) weiter als 1 cm von der Kopfhaut entfernt sichtbar, deutet dies auf eine frühere Infektion hin. In diesem Fall besteht keine Ansteckungsgefahr mehr.

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